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von unserer Schirmherrin
Leider ist nicht nur unsere Pre Opening Party am 18. August sondern auch das Grußwort unserer Oberbürgermeisterin und Schirmherrin des ZFR Frau Dr. Orttilie Scholz leider dem widrigen Wetter zum Opfer gefallen, sodaß wir uns umso mehr freuen, es Ihnen hier nachzureichen:
Grußwort der Oberbürgermeisterin anlässlich der Eröffnung des 4. Zeltfestivals Ruhr am Donnerstag, 18. August 2011, 19.30 Uhr
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Zeltfestivals Ruhr,
zum vierten Mal heißen uns die Initiatoren dieses Festivals heute in ihrer “Zeltstadt am See” willkommen. Zum vierten Mal treffen wir uns in diesem wunderschönen Ambiente - voller Vorfreude auf 17 erlebnisreiche Tage. Ich glaube, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, es ist schön, auch heute abend wieder dabei zu sein, wenn der “Startschuss” fällt.
Lieber Björn Gralla, lieber Heri Reipöler und lieber Lukas Rüger, ich danke Ihnen herzlich für die Einladung und beglückwünsche Sie zu dem, was Sie hier geschaffen haben!
Meine Damen und Herren,
drei Eigenschaften haben die Festivalmacher in den letzten Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Vorstellungskraft, Mut und Beharrlichkeit. Sie hatten eine Idee - die Idee zu einem Veranstaltungskonzept, das deutschlandweit seinesgleichen sucht. Und sie hatten den Mut, dieses Konzept umzusetzen. Es war ein Experiment, von dem niemand im Vorfeld wusste, wie es ausgehen würde. Würde es gelingen, so viele verschiedene Stilrichtungen dicht an dicht zu präsentieren? Würden sich große Künstlerinnen und Künstler darauf einlassen, in dieser Zeltstadt aufzutreten? Und wie würde das Publikum die bunte Mischung von Kunst, Kultur und Kulinarischem annehmen?
Heute wissen wir, der Mut wurde belohnt. Das Zeltfestival Ruhr war - das kann man rückblickend sagen - auf Anhieb eine der beliebtesten Veranstaltungen in der Region mit tollen Besucherzahlen nicht nur bei den Gastspielen, sondern auch auf dem Markt der Möglichkeiten und in der Gastronomie. Für die Veranstalter hat sich das zwar nicht gleich “gerechnet”, doch - und hier zeigt sich ihre dritte Eigenschaft - sie waren beharrlich. Zum Glück! Denn wie verlautet, hat die Bilanz 2010 eine positive Entwicklung genommen.
Ich wünsche Ihnen, meine Herren, und uns allen, dass es so positiv weitergeht!
Meine Damen und Herren,
die Macher des Zeltfestivals haben uns gezeigt, welche Eigenschaften es braucht, ein Projekt zum Erfolg zu führen. Und dies sind Eigenschaften, welche die Menschen in dieser, in unserer Region kennzeichnen und die gesellschaftlichen Entwicklungen prägen: sich den Herausforderungen zu stellen, nicht stehen zu bleiben, Neues zu wagen - auch mit Risiko! Das alles verbunden mit einer gehörigen Portion Selbstkritik und Direktheit, aber auch der Fähigkeit über eigene Fehler nachzudenken und über sich selbst zu lachen, wenn einem der Spiegel vorgehalten wird.
Doch alles hat seine Zeit und für alles gibt es den richtigen Moment; und man braucht ein feines Gespür, um zu unterscheiden, welches der passende Anlass für die eine oder die andere Botschaft ist.
Soweit, meine Damen und Herren, in “glasklaren Worten” mein “kabarettistischer” Beitrag zum heutigen Eröffnungsabend.
In den kommenden Tagen erwartet uns nun also zum vierten Mal ein volles Programm an Kunst, Kultur und Kulinarischem. Das Zeltfestival Ruhr ist eine Bereicherung für die Region! Es ist darüber hinaus eine gute Werbung für die kulturelle Vielfalt bei uns an der Ruhr, bekannt und beliebt nicht nur über lokale Grenzen hinweg, sondern auch über die unseres Landes. So werden zu den Auftritten international bekannter Künstlerinnen und Künstler in diesem Jahr viele Gäste aus unseren Nachbarländern erwartet. Uns freut das, denn wir stellen unsere Gastgeberqualitäten immer wieder gerne unter Beweis.
Im Kulturhauptstadtjahr 2010 haben wir das besonders eindrucksvoll getan. Es war für Bochum und das Ruhrgebiet ein toller Erfolg. Wir haben der Welt mit einem fantastischen Kulturprogramm gezeigt, was Wandel durch Kultur bedeutet. Das Zeltfestival Ruhr war eines der Highlights im Veranstaltungskalender von Ruhr.2010. Schön, dass es 2011 weitergeht!
Meine Damen und Herren,
die lokale Presse hat das Zeltfestival kürzlich als den “ganz großen Gemischtwarenladen der Unterhaltung” bezeichnet. Ich meine, das trifft es gut: Vermutlich ist dies das einzige Festival, bei dem der Stil-Mix System hat, bei dem französische Chansoniers auf bayrische Blechbläser treffen, Comedians auf Kabarettisten und Stars auf Newcomer und - das wollen wir nicht vergessen- bei dem auch an ein attraktives Kinderprogramm gedacht wurde. Das Konzept ist aufgegangen und wird jedes Jahr weiter verfeinert. Das Publikum hat das Zeltfestival Ruhr angenommen. Und in Künstlerkreisen scheint sich herum zu sprechen, welch besonderen Reiz ein Auftritt in einem der drei Gastspielzelte hat. Viele der diesjährigen Akteure sind nämlich zum wiederholten Male dabei. Wir freuen uns darauf, sie wiederzusehen und -zuhören. Und alle, die “neu” sind am Kemnader See, heißen wir herzlich willkommen in diesem grünen Tal von Bochum und Witten!
Was kann ich als Schirmherrin diesem Festival noch wünschen, außer einer gelungenen Fortsetzung dieser Erfolgsstory? Eigentlich nur eines: gutes Wetter. Zwar ist das Festivalgelände sturmerprobt und die Zelte und Holzböden garantieren, dass man sich hier jederzeit trockenen Hauptes und Fußes bewegen kann, es geht aber doch nichts über die Stimmung eines schönen Spätsommerabends am See. Das hat was!
Ich danke allen, die sich für die Realisierung des Zeltfestivals Ruhr 2011 engagiert haben: Veranstaltern, Akteuren und Sponsoren. Und damit, meine Damen und Herren, erkläre ich das Zeltfestival Ruhr 2011 für eröffnet. Freuen wir uns auf 17 erlebnisreiche Tage!
Glückauf!
Dr. Ottilie Scholz
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